Wanderparadies Cilento

Von einsamen Bergdörfern und idyllischen Küstenpfaden
Mittelalterliche Bergdörfer, schattige Wälder und romantische Schluchten machen den Nationalpark Cilento zu einem beliebten Wanderziel. Immer wieder eröffnen sich wunderbare Panoramen auf die malerische Küste mit Buchten und Grotten.
Abwechslungsreiche Natur im Cilento (© Francesca - Portanapoli.com)
Abwechslungsreiche Natur im Cilento (© Francesca - Portanapoli.com)

Der Parco Nazionale del Cilento e Vallo di Diano ist geradezu geschaffen für einen Wanderurlaub. Verschlafene Bergdörfer, klare Flüssen und Bergschluchten laden zu abwechslungsreichen Entdeckungen des herrlichen Naturschutzgebiets ein. Die Wanderwege führen durch herrliche Wälder, umgeben von duftenden mediterranen Kräutern, Orchideen und Wildpflanzen.

Romantische Bergdörfer, etwa Camerota, Postiglione und Terradura, laden zu einer Erfrischung in ihrer oftmals einzigen Bar auf der Piazzetta ein. In vielen der mittelalterlichen paesini scheint die Zeit stehengeblieben zu sein.

Besonders schön ist es, sich mit einem Boot zu einer Bucht bringen zu lassen und von dort auf eine Küstenklippe zu steigen. Herrliche Ausblicke auf das türkis glitzende Meer lohnen die Anstrengung. Wir sind mit dem Fischerboot von Marina di Camerota zur Baia Infreschi gefahren und von dort über steinige Wege durch Wälder zur Spiagga Pozzalo gewandert - eine Traumbucht! Dort kann man im Ristoro Pozzalo übrigens ganz hervorragende Familienküche  speisen (vorher anrufen). Am besten einen Bikini einpacken und in der Bucht ein erfrischendes Bad nehmen.

Im Norden des Cilento liegen die Monti Alburni mit Quellen und Flüssen. Sehenswert sind die Grotten Castelcivita und San Michele Arcangelo. Der größte Ort in den Monte Alburi ist Castelcivita (587 Meter) mit einem Turm, den man sogar vom Meer sehen kann. Im Calore-Tal von Castelcivita gibt es eine Höhle auf einem vier Kilometer langen Rundweg zu entdecken.

Auch weiter südlich bei Camerota lockt das Hinterland mit wunderbaren Ausflugs- und Wanderzielen. Lohnend ist ein Besuch der WWF-Oase Morigerati, wo der unterirdisch verlaufende Bussento-Fluss nach einigen Kilometern wieder in der Grotta del Bussento hervortritt. Dorthin gelangt man über einen steilen Treppenweg vom Ort Morigerati. Engagierte Ehrenamtliche verwalten diese Naturschönheit; an der Rezeption oben bekommt man Infos und man zahlt ein kleines Eintrittsgeld zum Erhalt dieser Naturoase.

Tipp: Ein sehr guter Reiseführer ist "Cilento aktiv" von Peter Amann 
Dort gibt es die Beschreibungen der 30 schönsten Wanderungen sowie Tipps für Mountainbiker und Rennradfahrer. Außerdem findet man viele Empfehlungen für einen gelungenen Aktivurlaub, u.a. für malerische Strände, Bootstouren und Tauchurlaub.   

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