Rezept für hausgemachte Nudeln aus Italien

Pasta fatta in casa
Pasta selbst herzustellen ist nicht schwierig und lohnt sich. Ihr Geschmack ist einfach himmlisch!
Mit der Pastamaschine gelingen selbst gemachte Nudeln leicht  (© A_Bruno - Fotolia.com)
Mit der Pastamaschine gelingen selbst gemachte Nudeln leicht (© A_Bruno - Fotolia.com)

Pasta wird in Italien oft selbst gemacht, denn ihr Geschmack ist nicht mit dem von fertigen Nudeln zu vergleichen. Dies gilt vor allem, wenn man sie mit einer guten Pastamaschine (z.B. von Imperia) herstellt. Die herkömmliche und schwierigere Methode ist die Zubereitung mit den Händen, wobei der Teig mit einem Messer in die gewünschte Form gebracht wird.

Für die Zubereitung sollten die Eier Zimmertemperatur haben und die Zutaten nicht mit kalten Händen verarbeitet werden. Man rechnet für jedes Ei etwa 100 g Mehl. Der Teig wird weicher, wenn man nicht sofort das ganze Mehl einarbeitet, sondern es nach und nach zu den Eiern gibt. Der Teig muss so lange geknetet werden, bis er weich und elastisch wird und nicht mehr an der Arbeitsfläche klebt.

Falls die ganzen Nudeln nicht sofort verzehrt werden sollen, muss man den aufzubewahrenden Teil der zugeschnittenen Nudeln einen ganzen Tag trocknen lassen. Dann kann man sie im Kühlschrank etwa eine Woche aufheben oder einfrieren. Sollen sie länger als eine Woche ohne Einfrieren aufbewahrt werden, muß man sie einige Tage vollständig austrocknen lassen.

Übrigens: Der klassische Nudelteig besteht nur aus Mehl, Eiern und Salz. Nach der Tradition aus Emilia-Romagna wird ausschließlich Weichweizenmehl verwendet, was jedoch ohne Erfahrung durch das Fehlen von Ei zum Zerfallen der Pasta beim Kochen führen kann. Nudeln aus Hartweizenmehl gelten in Italien als hochwertiger, denn sie bleiben auch beim Kochen bißfest.

Zutaten: 

(5 Personen)

500 g Hartweizenmehl
5 Eier
1/2 - 1 Teelöffel Salz

Zubereitung: 
  1. Das Mehl sieben und mit dem Salz vermischen.
  2. Das Mehl auf einer Arbeitsplatte häufen und eine Mulde hinein drücken.
  3. Die Eier langsam in die Mulde gleiten lassen und mit den Händen mit dem Mehl vermischen. Die Eier können auch vorher mit einer Gabel in der Mulde verquirlt werden. 
  4. Den Teig etwa 15-20 min kneten und darauf achten, dass er nicht zu weich ist. Falls dies der Fall ist, muss noch etwas Mehl hinzugegeben werden. Sollte der Teig zu hart sein, kann man etwas lauwarmes Wasser hinzufügen.
  5. Den Teig in eine Schüssel geben und mit einem Tuch bedecken. Etwa 30 min gehen lassen.
  6. Nun kann der Teig ausgerollt und mit einer Nudelmaschine oder einem Messer in die gewünschte Form (Fettucine, Lasagne, Tagliatelle,...) gebracht werden.
  7. Nach dem Schneiden für einige Stunden auf einer bemehlten Arbeitsplatte unbedeckt trocknen lassen.
  8. Die Nudeln in kochendes Salzwasser geben und bißfest kochen.

Buon appetito!

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