Wildromantischer Fjord unter einem bemalten Dorf

Furore an der Amalfiküste
Der einzigartige Fjord von Furore zwischen Positano und Amalfi ist ein Ausflugstipp der besonderen Art. Über eine abenteuerliche Brücke fährt man in dreißig Meter Höhe über einen Meeresarm, der sich unter steilen Kalksteinhängen ins Land streckt.
Brücke über dem Fjord von Furore (© Gino Cianci - Fototeca ENIT)
Brücke über dem Fjord von Furore (© Gino Cianci - Fototeca ENIT)

Warum wurde ausgerechnet einer der zauberhaftesten Fjorde Italiens nach dem Vallone del Furore, dem Tal des Zorns, benannt?  Vielleicht weil sich bei stürmischem Wetter die peitschenden Wellen gegen die Felsen wie wütende Furien anhören, oder weil der Teufel selbst in der antiken Terra Furoris erschienen sein soll?

Der Fjord an der Costiera Amalfitana hat einen kleinen Kiesstrand und ist ursprünglich durch den Bach Schiato entstanden. An seine Steilwand klammern sich die wenigen Häuser eines antiken Fischerdorfs. Er war schon Kulisse vieler Filme, etwa Amore von Roberto Rossellini. Der Regisseur hat für kurze Zeit mit der Schauspielerin Anna Magnani in einem der Häuschen gewohnt, das heute ein Museum ist.

Vom Fjord geht es über eine sehr lange Treppe nach Furore, bekannt auch als paese dipinto (bemaltes Dorf). Viele Künstler haben die Mauern des Terrassenorts in fröhlichen Farben bemalt.

Verrückte Fledermäuse und fischende Füchse 
Es gibt wunderbare Wanderungen und Spaziergänge in die Umgebung. Vom Fjord führt der Sentiero dei pipistrelli impazziti, der Wanderweg der verrückten Fledermäuse, bis nach Conca dei Marini. Phantasievoll sind auch die Namen anderer Wanderwege, etwa Sentiero della Volpe Pescatore.  Vielleicht werden Sie ihn auch sehen, den fischenden Fuchs?

Tipp: Restaurant direkt am Strand des Fjords
Ristorante al Monzano , Via Anna Magnani, 17, Fiordo di Furore www.monazeno-fiordo-furore.com

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