TOP-Sehenswürdigkeiten auf Procida

Die schönsten Kirchen und Plätze
Das eher unbekannte Inselchen bezaubert vor allem durch Naturschönheiten und charakteristische Fischerdörfer. Aber es gibt auch eine schöne Abtei mit geheimnisvoller Bibliothek.
Kirche Santa Maria delle Grazie auf Procida (© Redaktion - Portanapoli.com)
Kirche Santa Maria delle Grazie auf Procida (© Redaktion - Portanapoli.com)

Hafen Marina Grande
Charakteristisch mit pastellfarbenen Häuschen ist der Hafen von Procida der Inbegriff eines romantischen italienischen Fischerhafens. Hier kommen die Fähren von Neapel, Fischer verkaufen ihren frischen Fang. Der Hafen mit viele Restaurants und Bars ist ein beliebter Treffpunkt von Einheimischen. Vom Hafen kann man zur Kirche Santa Maria delle Grazie gehen und einen weiten Panoramablick genießen.

L'Abbazia di San Michele Arcangelo (Abtei San Michele Arcangelo)
Piazza Guarracino
Das Konvent auf der terra murata stammt aus dem 16. Jahrhundert und hat seine Ursprünge im 7. Jahrhundert n. Chr. Es wurde im Laufe der Zeit oft durch die Sarazenen zerstört und wieder aufgebaut. San Michele ist der Schutzpatron Procidas. Er hat durch sein plötzliches Erscheinen einen Angriff der Sarazenen abgewehrt, die voller Angst all ihr Hab und Gut sowie einen Anker zurückgelassen haben. Dieser Anker befindet sich noch heute im Konvent. Vor dem Konvent liegt die Piazza Guarracino, ein antiker Treffpunkt des Volkes.  Von der Abtei eröffnet sich ein wunderschöner Blick auf die Insel.

Bibiblioteca abbazia (Bibliothek der Abtei)
Die Klosterbibliothek befindet sich in der ersten Etage unter der Abtei San Michele Arcangelo. Hier werden alte Schriften, Bücher und Heiligenfiguren für die Karfreitagsprozession aufbewahrt. In der unteren zweiten Etage liegt eine Kapelle, deren Altar von einem Bildnis des Erzengels Michael geschmückt wird. Eine dritte Kirche aus dem Jahr 1732 verbirgt sich hinter einer weiteren Tür. Ihr Altar ist mit fünf Totenköpfen "geschmückt".

Palazzo Reale ("Castello")
Das Kastell wurde 1563 unter dem Kardinal Innico d'Avalos, Abt von San Michele, erbaut. Es wurde bis Anfang 1800 bewohnt, bevor es zu einem Kerker wurde. Später kam zu dem mittelalterlichen Gebäude ein moderner Gefängnisbau hinzu, der als eines der sichersten Italiens galt. Seit 1988 ist das Gefängnis geschlossen.

Piazza d'Armi
Hier beginnt am Karfreitag die charakteristische Prozession der Misteri (Mysterien). Ihre Ursprünge reichen zurück bis in das Jahr 1627. Gemäß der spanischen Tradition der Misteri werden religiöse Reliefdarstellungen der Leiden Christi durch die Sträßchen getragen. In der Karfreitagnacht wird eine Holzstatue des toten Christus auf dem Rücken der Gläubigen zum höchsten Punkt Procidas gebracht. Von dort beginnt morgens eine von Trompeten begleitete Trauerprozession, bei der Kreuze und Reliquien durch die Straßen getragen werden.

 

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